Photoshop Elements - Kontrastunterschiede

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Bea64
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Re: Photoshop Elements - Kontrastunterschiede

Ungelesener Beitrag von Bea64 » Mi 3. Jan 2018, 19:54

Markus hat geschrieben:
Da man ja im Vorfeld nicht weiß, auf welchem Medium der Inhalt einer Bilddatei ausgegeben wird (Monitor...Drucker...) mach es folglich keinen Sinn, solch eine Datei zu kalibrieren.
Das ist mir zuviel der Technik. :fahne

Evtl. hatte ich versehentlich diese Einstellungen bei PSE geändert. Nun passt es wieder.
Grüssle von Bea :winken3

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tankred
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Re: Photoshop Elements - Kontrastunterschiede

Ungelesener Beitrag von tankred » Mo 8. Jan 2018, 20:23

Markus hat geschrieben:Mit dem Plug-in für IrfanViev sollten unterschiedliche Profile berücksichtigt werden: https://www.fosshub.com/IrfanView.html

Bea64 hat geschrieben: [...] Da steht: Colorspace - uncalibrated/unknown.[...]
Mag sein - nur Kalibrieren bedeutet das Bestimmen von (Messwert-)Abweichungen. Bei Bildbearbeitungsgeräten (Kamera/Monitor/Drucker/Belichter) im Allgemeinen von Abweichungen der Farbwerte. Hierzu vergleicht man die ausgegebenen Farbwerte mittels eines Spektrometers ("Colorimeter") und erstellt dann eine Tabelle, in der die gemessenen vs. den "tatsächlichen" Farbwerten gegenübergestellt werden. Mittels solcher Tabellen können dann zum Beispiel Monitore und Drucker "profiliert" werden - indem das erzeugte .icc Farbprofil beim Druck zwischen die Bilddatei und den Drucker geschaltet wird.

Da man ja im Vorfeld nicht weiß, auf welchem Medium der Inhalt einer Bilddatei ausgegeben wird (Monitor...Drucker...) mach es folglich keinen Sinn, solch eine Datei zu kalibrieren.
Hallo, das ist so zu kurz gegriffen. Es gibt zwei Arten von Profilen, eine für das Farbprofil von Bilddateien und eine für Ein- und Ausgabegeräte. Letztere ist immer nur im System aktiv, jeder Monitor, Drucker, Scanner oder selbst Kameras haben sowas. Der Hersteller liefert sowas mit, ist aber meistens nicht sehr genau, daher Kalibrierung mit Messgeräten.

Das eingebettete Farbprofil in Dateien ist aber sehr relevant für die Wiedergabe auf anderen Systemen. In extremen Fällen (die kommen in der Praxis aber nicht vor) kann ein profile sogar Farben vertauschen. Da viele Bildbetrachter, Browser und auch Apps das Farbprofil nicht beherrschen, macht es Sinn für die Öffentlichkeit alles nach sRGB zu konvertieren. Alle Programme ohne Farbmanagent interpretieren nämlich als wäre das Profil der Datei sRGB.

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Zuletzt geändert von tankred am Mo 8. Jan 2018, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Photoshop Elements - Kontrastunterschiede

Ungelesener Beitrag von tankred » Mo 8. Jan 2018, 20:45

tankred hat geschrieben:
Markus hat geschrieben:Mit dem Plug-in für IrfanViev sollten unterschiedliche Profile berücksichtigt werden: https://www.fosshub.com/IrfanView.html

Bea64 hat geschrieben: [...] Da steht: Colorspace - uncalibrated/unknown.[...]
Mag sein - nur Kalibrieren bedeutet das Bestimmen von (Messwert-)Abweichungen. Bei Bildbearbeitungsgeräten (Kamera/Monitor/Drucker/Belichter) im Allgemeinen von Abweichungen der Farbwerte. Hierzu vergleicht man die ausgegebenen Farbwerte mittels eines Spektrometers ("Colorimeter") und erstellt dann eine Tabelle, in der die gemessenen vs. den "tatsächlichen" Farbwerten gegenübergestellt werden. Mittels solcher Tabellen können dann zum Beispiel Monitore und Drucker "profiliert" werden - indem das erzeugte .icc Farbprofil beim Druck zwischen die Bilddatei und den Drucker geschaltet wird.

Da man ja im Vorfeld nicht weiß, auf welchem Medium der Inhalt einer Bilddatei ausgegeben wird (Monitor...Drucker...) mach es folglich keinen Sinn, solch eine Datei zu kalibrieren.
Hallo, das ist so zu kurz gegriffen. Es gibt zwei Arten von Profilen, eine für das Farbprofil von Bilddateien und eine für Ein- und Ausgabegeräte. Letztere ist immer nur im System aktiv, jeder Monitor, Drucker, Scanner oder selbst Kameras haben sowas. Der Hersteller liefert sowas mit, ist aber meistens nicht sehr genau, daher Kalibrierung mit Messgeräten.

Das eingebettete Farbprofil in Dateien ist aber sehr relevant für die Wiedergabe auf anderen Systemen. In extremen Fällen (die kommen in der Praxis aber nicht vor) kann ein profile sogar Farben vertauschen. Da viele Bildbetrachter, Browser und auch Apps das Farbprofil nicht beherrschen, macht es Sinn für die Öffentlichkeit alles nach sRGB zu konvertieren. Alle Programme ohne Farbmanagent interpretieren nämlich als wäre das Profil der Datei sRGB.

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Nochmal zum verdeutlichen:

Eingabe: Scanner/Kamera > Geräteprofil > absolute Farbe > Farbprofil > Werte in RGB/CMYK

Ausgabe: Werte in RGB/CMYK > Farbprofil > absolute Farbe > Geräteprofil > Monitoranzeige/Ausdruck

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Re: Photoshop Elements - Kontrastunterschiede

Ungelesener Beitrag von Markus » Mo 8. Jan 2018, 20:46

Danke Tankred für die Ergänzung. Mit den Abhandlungen von Farbprofilen kann man ganze Bücher füllen.

Last and least ging es aber nur darum dass eine Datei nicht kalibriert werden kann.

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